Neues EFQM-Modell, Teil II Druckbutton anzeigen? E-Mail
Donnerstag, 07. Januar 2010 um 18:15 Uhr
AddThis

Das EFQM-Excellence-Modell 2010 basiert weiterhin auf den bewährten acht Grundkonzepten und den neun Hauptkriterien mit total 32 Teilkriterien, aufgeteilt in eine Befähiger- und eine Ergebnisseite. Die Gewichtung der Hauptkriterien ist nun ausgeglichener. Alle bewährten Ansätze wurden beibehalten. Neue Elemente aus Feedbacks von Anwendern des Modells und gezielten Befragungen von Führungskräften sowie sich neu entwickelnde Trends wurden systematisch in die Orientierungspunkte der Teilkriterien integriert. Der Link zu den Grundkonzepten ist sehr direkt. Ähnliche oder sich überschneidende Formulierungen wurden eliminiert. Die Anzahl der Orientierungspunkte wurde um etwa 20 Prozent stark reduziert und sie sind nun für verschiedene Organisationen aus allen Branchen anwendbar: Es gibt nur noch ein Excellence-Modell. Dies wird die Verbreitung, Anwendbarkeit und Akzeptanz des Modells stark unterstützen!

Viel mehr Gewicht wurde den Verbesserungen beigemessen. Schon bei den Vorgehen wird diesem Aspekt Rechnung getragen mit der Formulierung: «Vorgehen wurde mit der Zeit weiterentwickelt». Das Element «Bewerten und Überprüfen» heisst nun «Bewertung und Verbesserung». Es soll nicht nur die Effektivität, sondern auch die «Effizienz» gemessen werden. «Kreativität» und «Innovation» werden neu in diesem letzten Element verwendet und erhalten eine grössere Bedeutung.

Auf der Website der EFQM findet sich das überarbeitete Excellence-Modell.

Günter Lenz ist bei der EFQM in Brüssel ausgebildeter Assessor, war 2006 Assessor für den österr. Qualitätspreis (AQA) und bietet firmeninterne Weiterbildungen zum EFQM-Modell statt. Außerdem vertreiben wir GOA Workbench, ein vielfach eingesetztes EFQM-Selbstbewertungsprogramm.


>>
Rückmeldung eines GOA-Anwenders