Change in der Krise Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Einer der weltweit richtungsweisendsten Managementvordenker, John P. Kotter, hat im Rahmen eines Interviews seine Gedanken über einen adäquaten Umgang von Unternehmen mit der Wirtschaftskrise artikuliert. Auszugsweise geben wir diese sehr bemerkenswerten Aussagen wieder, und ergänzen sie durch unsere. Eine der zentralen Aussagen: bei Change Projekten ist die erfolgskritische Phase - die Anfangsphase - besonders zu beachten.Hier wird die Grundlage für alles Folgende gelegt, hier muss es gelingen, ausreichend Verständnis und Energie für die Veränderung zu schaffen. Wichtig ist vor allem das Erzeugen eines gemeinsamen und ausgeprägtem Bewusstsein von - richtiger! - Dringlichkeit. Das muss an der Spitze des Unternehmens anfangen. Wir begleiten immer wieder Unternehmen in dieser kritischen Anfangsphase, z.B. im Rahmen von Projekt-Kick-offs.

Und es ist eine Erfahrungstatsache, dass Veränderung in schwierigen Situationen am Besten auf mehreren Ebenen initiert werden soll. Diese sog. Doppelstrategie der Unternehmensentwicklung hat sich in vielen Veränderungsprojekten bewährt.

 

Das 3-Punkte-Krisenmanagementprogramm ist ein sehr pragmatischer Ansatz der Krisenbewältigung.

 

Aber selbst in der schwierigen Situation, mit der heute viele Unternehmen konfrontiert sind, steckt eine Chance - nämlich die, endlich die notwendigen Veränderungen anzugehen, die vielleicht schon längst überfällig sind! Neben der "richtigen" Dringlichkeit gibt es auch falsche: rasender Aktionismus, Aktivität statt Produktivität, plan- und zielloses Agieren. Dann mag Entschleunigung, Besinnung angesagt sein. Eine bewährte Methode dafür ist der Dialog, eine andere Presencing.

Veränderung muss gelernt sein, am besten in guten Zeiten. Eine konkrete Möglichkeit dazu: Seminar Change Management.

 

(in Anlehnung an ein Interview mit J.P. Kotter, OrganisationsEntwicklung, Nr. 3/2009)