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Fragen die Sie weiterbringen    Checklist Produktentwicklung

 

Prinzipien für dauerhaften Erfolg

Die "14 Punkte" für eine ganzheitliche Unternehmensentwicklung des W.E. Deming (1900-1993), der über 50 Jahre lang die Entwicklung von TQM in Japan und USA grundlegend geprägt hat:

  1. Schafft die feste Absicht zur Verbesserung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen. Ziele sind die langfristige Wettbewerbsfähigkeit, der Erhalt und die Vermehrung von Arbeitsplätzen.
  2. Schafft eine ganzheitliche Philosophie der Zusammenarbeit, in der alle gewinnen: das Management übernimmt die Führerschaft zur Veränderung.
  3. Verzichtet weitgehend auf nachträgliches Prüfen. Macht dies überflüssig durch hochwertige Prozeßentwicklung und -führung.
  4. Hört auf mit der Praxis des billigsten Lieferanten – haltet die langfristigen Gesamtkosten minimal durch ein Vertrauensverhältnis und intensive Zusammenarbeit.
  5. Verbessert unablässig alle Prozesse in Führung, Planung, Herstellung und Dienstleistung. Ziel sind hochgradig gleichmäßige Ergebnisse.
  6. Sichert die situationsbezogene ganzheitliche Einführung und stetige Entwicklung für alle Mitarbeiter.
  7. Institutionalisiert Führerschaft: Vorgesetzte müssen darin geschult werden, ihre Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit immer besser zu tun.
  8. Vermindert und vermeidet Angst in allen Formen, so daß jede Person eine gute Arbeit leisten kann, und sich uneingeschränkt für das Unternehmen einzusetzen wagt.
  9. Brecht die Barrieren zwischen den Abteilungen ab: die Mitarbeiter in allen Bereichen müssen als Team zusammenarbeiten, so daß sie Chancen und Risiken frühzeitig erkennen.
  10. Verzichtet auf Schlagworte und Ermahnungen: sie erzeugen nur eine negative Stimmung, weil der größte Teil der Probleme in der Verantwortung des Managements liegt.
  11. Ersetzt Leistungsnormen durch Führerschaft: eliminiert Leistungsvorgaben und –bewertungen.
  12. Entfernt die Hindernisse, welche Mitarbeiter in allen Funktionen daran hindert, auf ihre Arbeit stolz zu sein, sie gerne zu tun.
  13. Schafft ein lebhaftes, ganzheitliches Programm für Aus- und Weiterbildung (auch hinsichtlich Verhalten und Zusammenarbeit) und für die persönliche Weiterentwicklung. Veränderung ist jedermanns Aufgabe.
  14. Das Management muß sich persönlich, stetig und sichtbar dafür einsetzten, daß die obigen 13 Punkte täglich aktiv angestrebt werden.


 

Fragen die Sie weiterbringen

Eine Checkliste für Unternehmer und Manager

Gelebtes Qualitätsbewußtsein

  • Haben Sie ein lebendiges Qualitätsleitbild, das jeder Mitarbeiter kennt und tagtäglich umsetzt?
  • Ist Ihre Organisation eindeutig definiert, mit klaren Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortlichkeiten?
  • Wird "Qualität" bei Ihnen an Experten delegiert, oder ist sie ein tagtägliches Anliegen aller?
  • Zufriedene Kunden

    • Sind bei Ihren letzten Entwicklungsvorhaben Ihre Kunden genügend miteinbezogen worden?
    • Gehen Sie bei der Erfassung der Kundenanforderungen und deren Umsetzung in eine Produktentwicklung systematisch vor?
    • Erheben Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden regelmäßig und konsequent?
    • Haben Sie eine Systematik zur Behandlung von Kundenbeschwerden?
    • Interne Effizienz – beherrschte Prozesse

      • Haben Sie ein Instrumentarium zur methodischen Verbesserung Ihrer Geschäftsprozesse?
      • Wissen Sie genau, welche Ihrer Prozesse bevorzugt zu verbessern sind?
      • Kennen Sie jederzeit die Leistung Ihrer Geschäftsprozesse?
      • Wie stark wird Ihr Ertrag durch Fehlerkosten und Leerlaufzeiten geschmälert?
      • Kennen Sie den Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit, Ertrag und der Leistung Ihrer Prozesse?
      • Führung und –systeme

        • Haben Sie ein unternehmensweites Programm für die langfristige Zukunftssicherung Ihres Unternehmens?
        • Sind Ihre einzelnen Führungssysteme miteinander sauber verzahnt, integriert, oder führen sie ein Eigenleben?
        • Berücksichtigen Sie zunehmend mehr Aspekte der Umweltverträglichkeit in Ihren Produkten und Prozessen?
        • Qualifiziertes Personal

          • Ist Ihre Personalentwicklung durchgängig an der Strategie orientiert?
          • Wenden Ihre Mitarbeiter Methoden der Fehlervorbeugung und systematischen Produktentwicklung an?
          • Beherrschen Ihre Mitarbeiter die Methodik der Prozeßoptimierung?

          •  

            Checkliste für Produktentwicklungen

            • Sind bei Ihren letzten Entwicklungsvorhaben Ihre Schlüsselkunden ausreichend und direkt miteinbezogen worden?
            • Haben Sie eine Systematik für die Erfassung der Kundenanforderungen und deren Umsetzung in eine Produktplanung/definition?
            • Wird die "Stimme des Kunden" methodisch sauber und nachvollziehbar in die "Stimme des Technikers" umgesetzt?
            • Haben Sie bei der Produktdefinition auch die Merkmale der Wettbewerbsprodukte ausreichend berücksichtigt?
            • Wie stellen Sie sicher, dass Sie Zielkonflikte zwischen Produktmerkmalen zuverlässig erkennen können?
            • Wie stellen Sie sicher, dass alle relevanten Stellen an der Produktplanung oder –entwicklung teilnehmen? Mit welcher Methode sorgen Sie dafür, dass das Wissen aller relevanten Abteilungen einfließt?
            • Haben Sie eine durchgängige Methode, mit der sowohl Produktdefinition und –planung, Zielkostenplanung, Risikoabschätzung für neue Entwicklungen/Verfahren, und Prozessplanung mit einem einzigen Werkzeug machen können?
            • Verwenden Sie für alle diese Schritte ein Werkzeug, bei dem alle relevanten Daten nur einmal erfasst werden müssen?
            • Wie schaffen Sie es, die Gesamtkosten des Produktes marktkonform zu halten, und entsprechen diese der ursprünglichen Planung?
            • Können Sie die Zielkosten für Baugruppen/Module je nach deren Wichtigkeit für den Kunden bestimmen?
            • Wie stellen Sie sicher, dass besonders wichtige Kundenanforderungen und kritische Produktmerkmale bei der Entwicklung mit hoher Priorität behandelt werden?
            • Halten Sie die vorgesehenen Entwicklungszeiten ein, und bringen Sie das Produkt früh genug auf den Markt?
            • Haben Sie ein für den Entwicklungsablauf ein anerkanntes, aber individuelles Phasenmodell, z.B. das Modell nach Prof. Cooper?

            Wenn Sie bei einigen Fragen keine befriedigenden Antworten finden, sollten Sie etwas unternehmen!

               

             


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