Mitarbeiterbefragung: "Risiken und Nebenwirkungen"
Mitarbeiterbefragungen werden üblicherweise durchgeführt, um die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen zu verschiedenen Fragen zu erheben. Oft wird dabei ausser acht gelassen, dass eine einfache Befragung schon eine Intervention, ein "Eingriff" in ein System ist. Das ist Risiko und Chance zugleich!
Die Risken liegen darin, dass z.B. Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllt werden können oder wollen. Was zu entsprechender Frustration führen kann. Oder dass der Willen zur Umsetzung von Vorschlägen und Ideen seitens der GL durchaus vorhanden ist, aber die Ressourcen dazu einfach fehlen. Mit dem nämlichen Ergebnis - Frustration bei MitarbeiterInnen, und wenig Bereitschaft, bei zukünftigen Befragungen wieder teilzunehmen.
Die Chancen sind aber groß: eine professionell geplante und durchgeführte MitarbeiterInnen-Befragung liefert ein sehr gutes Bild über verschiedenste "Befindlichkeiten" der Belegschaft. Und sie ist schon eine kraftvolle Intervention im Sinne der Organisationsentwicklung, d.h. sie kann ein Organisationssystem schon "stören", aus einem (zu trägen) Gleichgewicht bringen, in Bewegung setzen. Als Interventionsinstrument bzw. Instrument des Change Managements sollten Befragungen auch gesehen und konsequent genutzt werden. Das bedingt aber die professionelle Einbettung in einen Gesamtprozess!
Ein Tipp aus der Praxis: Nutzung verschiedener Medien bzw. Befragungsformen. Bei einer großen, komplexen Bildungseinrichtung setzten wir Mitarbeiterbefragungen im Rahmen eines Leitbildprozesses ein. Der Mix aus persönlichen Interviews mit ausgewählten Mitarbeitern und schriftlicher (Online-) Befragung eines Großteil der MitarbeiterInnen hat sich als sehr wichtig erwiesen! Die Befragungen als solche sensibilisierten schon sehr für den Leitbildprozesses, an dessen Beginn sie standen. Wenn Umfragen auch primär den Zweck von Diagnose/Analyse haben, so sind sie zugleich (gewollt oder ungewollt!) Intervention, da sie etwas bewirken - also lieber gleich das, was man will! Eine gut geplante, und mit dem Gesamtprozess (Leitbild-, Strategie-, OE-Prozess,....) abgestimmte Befragung ist also für den Erfolg ganz wesentlich. Wir helfen mit unserer Erfahrung aus vielen Befragungen.
Bei einer Sozialinstitution wird mittels des von uns vertriebenen Programms GOA Workbench jährlich eine Befragung der MitarbeiterInnen sowie von Kunden und Partnern durchgeführt. >> Lesen Sie hier mehr darüber.
Regelmässig führen wir auch im Auftrag von Kunden Markt- und Kundenbefragungen durch. Gerne senden wir Ihnen die entsprechenden Produktinfos.
QuickScan
QuickScan ist eine spezielle Form der Selbstbewertung, um innerhalb eines Tages ein umfassendes Bild des Unternehmens in Form eines Stärken-Schwächen-Profils zu bekommen. Gemeinsam mit den Führungskräften wird im Rahmen eines Workshops eine Ist-Analyse der gesamten Organisation oder einzelner Abteilungen durchgeführt.
Was bringt QuickScan (unter anderem):
· Ein gemeinsam geteiltes und besseres Verständnis über die Organisation als Gesamtes, ihr Umfeld, ihre Ziele sowie ihre laufenden Aktivitäten, Leistungen und Ergebnisse,
· die zentralen Zusammenhänge und Wirkungskreisläufe werden transparent dargestellt,
· Stärken und Verbesserungspotentiale werden sichtbar,
· Führungskräfte und Mitarbeiter erkennen ihre eigene Organisation auf eine ganzheitliche und differenzierte Weise,
· orientieren sich dabei an dem Europäischen Excellence-Modell (= Benchmark an den Besten),
· und sie sind damit in der Lage, zielgerichteter über effektive und wirksame Entwicklungs- und Steuerungsmaßnahmen zu entscheiden.
· Die Ergebnisse des Workshops werden transparent dokumentiert und sind SOFORT verfügbar.
Gerne senden wir Ihnen die entsprechenden Produktinfos.
Organisations/Personalentwicklung im/mit dem Dialog
Der Dialog nach Martin Buber/David Bohm und anderen ist sowohl Haltung wie Methode, und wird von uns in Seminaren und OE-Prozessen eingesetzt. Zuletzt in einem Führungskräfteseminar mit ca. 20 Managern. Der Dialog ermöglicht ein tieferes Verstehen der Gesprächspartner und die Möglichkeit eigene Standpunkte und Haltungen zu verändern. Gerade bei kontroversen Themen bietet sich dadurch die Chance über das bloße Gegeneinander oder Aneinander-vorbei-Reden hinauszugehen. Interessiert an einem starken Impuls zur Veränderung?
Gerne senden wir Ihnen die entsprechenden Produktinfos.
2009: Revision der ISO9001
Die 2009 zu erwartende "kleine" Revision der ISO9001 ist wirklich klein: es gibt keine wirklich bedeutenden Änderungen.
Weitere Änderungen betreffen folgende Punkte:
- die sog. "Arbeitsumgebung" wird näher definiert
- die Validierung bestimmter Prozesse wird erläutert an Beispielen
- Nachweis der Wirksamkeit von Schulungen wird etwas verschärft, weil nun nachgewiesen werden muss, dass die notwendigen Fähigkeiten erreicht werden (also nicht nur der Kurs aus Sicht des Teilnehmers "gut" war)
- Möglichkeiten der Ermittlung der Wahrnehmung des Kunden (falsch oft als "Messung der Kundenzufriedenheit" bezeichnet, aber so hieß es nie!) werden an Beispielen erläutert, und werden flexibler gesehen,als dass die Q-Manager (und Berater) üblicherweise tun....
- daneben gibt es einige erläuternde Anmerkungen
Wenn die Revision also auch kein Grund zu übertriebener Hektik ist - ein Anlass zum Upgrade des Managementsystems ist sie allemal. Dabei unterstützen wir gerne mit unserer Erfahrung aus Dutzenden von Upgrade- und Update-Projekten.
Upgrade kann z.B. heißen, ein wirklich professionelles Tool für Dokumentation, Auditplanung und -berichterstattung, Reviews, Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, Risikomanagement etc. einzusetzen.
Sie können Produktinfos anfordern zu:
- Risikomanagement
- Upgrade- und Update von Managementsystemen
- Lymsophy BPM
Gerne senden wir Ihnen die entsprechenden Produktinfos.
Praxistipp: Nützliche Checklisten
Eine Checkliste für den Produktentwicklungsprozess, mit dem Stärken und Verbesserungspotentiale schnell erkannt werden, findet sich in auf unserer Website zum Download.
Eine umfangreiche Checklist für die "6M"-Kaizen-Methodekann gerne bei uns angefordert werden!
Und zu guter Letzt können die 14 Anregungen von William E. Deming, des großen Pioniers des TQM, sehr hilfreich sein.
QM in der Aus- und Weiterbildung...
...war das Thema von SAETO, einem EU-Projekt mit Günter Lenz als Projektleiter für den österr. und ital. Projektpartner.
Mit Klick auf das Bild kommen Sie auf die Buch-Beschreibung auf Amazon.de. Günter Lenz hat in diesem Buch den Beitrag für den österr.-italienischen Projektpartner im Rahmen von SAETO verfasst.

Aus der Buchbeschreibung:
"Das Buch überträgt das Exzellenz-Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) auf Universitäten, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei ein Software-Tool, das den EFQM-Fragenkatalog mit der DIN ISO 9001 verlinkt und so eine Qualitäts-Zertifizierung systematisch und ohne zusätzlichen Erhebungs- und Analyseaufwand vorbereitet. Die beiliegende CD-ROM liefert eine Basisversion und Tutorials des einzigen Softwaretools, das EFQM und DIN ISO 9001 verlinkt und stellt ein Instrument für die Vorbereitung, Durchführung und Evaluierung von Bildungsmaßnahmen zur Verfügung. Das Programm ist skalierbar und kann vom Einsteiger ebenso wie von professionellen Assessmentteams eingesetzt werden."
Interessant nicht nur für in der Aus- und Weiterbildung tätige, sondern für alle an Integriertem QM Interessierte! Einige Tutorials hat Lenz Consulting erstellt!