Der Dialog (als Haltung und Gesprächsmethode) ist eine bestimmte Form der Kommunikation im Sinne von Martin Buber und David Bohm. Mit Dialog in der Gruppe kann nicht nur das unterschiedliche Potential in der Gruppe erlebbar werden, sondern eine gemeinsame Richtung entstehen. Das Ergebnis von Dialogen ist meist überraschend und geht weit über die Möglichkeiten Einzelner hinaus.
Für Bohm ist der Dialog geprägt von einer Vertiefung und Intensivierung der Gespräche, in der Gefühle, Wertungen, Vorannahmen, die das Denken und Handeln lenken sowie deren Erfahrungs- und Lebensgeschichte bewusst werden können. Daraus entsteht ein tieferes Verstehen der Dialogpartner und die Möglichkeit eigene Standpunkte und Haltungen zu verändern. Gerade bei sehr kontroversen Themen bietet sich dadurch die Chance über das bloße Gegeneinander oder Aneinander-vorbei-Reden hinauszugehen.
Am amerikanischen MIT (Massachusetts Institute of Technology) wurde der Dialog nach Bohm von u. a. Peter Senge, Freeman Dhority und Peter Garrett weiterentwickelt und mit dem Ziel eine „lernende Organisation“ zu schaffen in Unternehmen und Organisationen angewandt. Das Dialog-Verfahren, in Form von Gruppengesprächen, die mit bestimmten Spielregeln geführt werden, wird etwa bei Veränderungsprozessen, strategischen Entscheidungen oder Führungsgsprächen eingesetzt.
Wir setzen den Dialog in offenen Seminaren und internen Workshops ein.