Aufbau Einführung Ergebnis und Nutzen
Eines der wirkungsvollsten Instrumente, eine Organisation mit Hilfe von wenigen, aber relevanten Kennzahlen strategisch und effektiv zu führen, ist die Balanced Scorecard (BSC).
Balanced Scorecard könnte man frei mit ausgewogenes Kennzahlensystem übersetzen. Die Ausgewogenheit (Balance) bezieht sich dabei auf folgendes:
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die umfassende Darstellung des Unternehmens (d.h. Einbezug nicht nur der Finanzkennzahlen, sondern auch der „weichen“ Faktoren)
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Betrachtung aller strategisch wichtigen Unternehmensbereiche stufengerechte,
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geeignete Einbeziehung aller MitarbeiterInnen
Die Balanced Scorecard ist ein Management-Tool zur Strategieumsetzung, welches sich nach außen wie ein komprimiertes Kennzahlensystem (Management-Cockpit) darstellt – aber viel mehr ist. Das Besondere an der BSC ist die Verknüpfung von strategischen Zielen mit der operativen Umsetzung im Tagesgeschäft. Die BSC ist damit vor allem ein Führungsinstrument.
Aufbau der BSC
Die Grundidee ist, dass die finanziellen Zielsetzungen mit den Leistungsperspektiven hinsichtlich der Kunden, der internen Prozesse sowie des Lernens und der Entwicklung visions- und strategiefokussiert verbunden werden. Die Leistung einer Organisation wird damit im ganzen als Gleichgewicht („Balance“) zwischen den vier Perspektiven auf einer übersichtlichen Anzeigetafel („Scorecard“) abgebildet:

Jede der 4 Perspektiven wird mit den folgenden Elementen konkret beschrieben
1.Strategische Ziele:
Welcher von der Strategie abgeleitete Zustand soll in einer bestimmten Zeit erreicht sein soll?
Beispiel: Marktposition verbessern
2.Messgrößen:
Mit welcher quantifizierbaren, überprüfbaren Komponente des Ziels können wir die Zielerreichung messen?
Beispiel: Marktanteil, gemessen am %-Satz der erhaltenen ausgeschriebenen Aufträge
3.Zielwerte:
Ein Zielwert ist die SOLL-Definition einer Messgröße.
Beispiel: 60 % Marktanteil bis in 3 Jahren
4.Strategische Aktionen:
Strategische Aktionen können einzelne Maßnahmen, Maßnahmenbündel oder Projekte umfassen.
Beispiel: Programm zur Öffentlichkeitsarbeit erstellen und umsetzen bis Ende 2002
Ausgehend von der Vision werden in einer Kaskade (top down) die unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Bottom-up erfolgt die Prüfung der Wirkungszusammenhänge und die Umsetzung:
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Einführung der BSC
1. Strategische Grundlagen klären Voraussetzungen des Unternehmens klären
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Vision erarbeiten
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Strategie festlegen
2. Projektstruktur klären Projektorganisation definieren
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BSC-Perspektiven bestimmen
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Projektablauf gestalten
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Information, Kommunikation und Beteiligung festlegen
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Rahmenbedingungen berücksichtigen
3. Die BSC entwickeln Strategische Ziele ableiten
4. BSC unternehmensweit einführen BSC auf nachgelagerte Einheiten herunterbrechen
5. Kontinuierlichen Einsatz sicherstellen BSC in die Managementsysteme integrieren
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BSC in das Planungssystem integrieren
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Mitarbeiter BSC-orientiert mit Zielvereinbarungen führen
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Ein BSC-orientiertes Berichtswesen aufbauen
Ursachen-Wirkungs-Beziehungen aufbauen

Ergebnis BSC-Einführung - der Nutzen
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Die Vision und die daraus abgeleiteten strategischen Ziele werden messbar und überprüfbar gemacht
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Führungsinstrument zur Umsetzung der Strategie in das Alltagsgeschäft - die strategischen Ziele werden bis auf die Ebene der Mitarbeiter ausgefaltet
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einheitliches, an der Strategie orientiertes Planungs-, Berichts-, Führungssystem - die Strategien werden im Tagesgeschäft des Unternehmens verankert.
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umfassendes transparentes Controllingsystem (ganzheitliches, TQM-gerechtes Controlling)
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verbesserte Kenntnis der vernetzten Zusammenhänge im Betrieb (was wirkt wie auf was?) - dadurch ein Beitrag zum Wissensmanagement
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Integration mit bestehenden Systemen (ISO9000-Management Review, EFQM...) - BSC kann ideal mit EFQM verknüpft werden. Das Management Review der ISO9001 kann in die BSC integriert werden.
Vorteile einer Zusammenarbeit mit uns
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wir haben sowohl in KMU's wie in großen Unternehmen praktische Erfahrung mit Unternehmenssteuerung und -entwicklung
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wir berücksichtigen die Beziehungen zu TQM, Qualitätsmanagement und Personalentwicklung, und haben hier besondere Expertise
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wir setzen den Ansatz des Vernetzten Denkens nach Prof. F. Vester softwareunterstützt ein - dadurch entsteht ein ganzheitliches Bild des Unternehmens - die vernetzten Zusammenhänge im Betrieb werden klar